Family first

Objekt

Titel

Family first

Beschreibung

Mit dem ganzen Negativen, dass diese Krise mit sich bringt, gibt es für mich persönlich auch gute Seiten. Seit meiner „Flucht“ aus Graz bin ich bei meiner Familie in Oberösterreich. Seitdem man nur die Menschen sehen kann, mit denen man zusammenlebt, versteh ich mich viel besser mit ihnen, da jeder versucht mit dem anderen friedlich auszukommen. Wenn sich jeder ein Stück weit bessert und aufeinander achtet, ist ein netter und friedlicher Umgang viel leichter. Natürlich gebt es hier und da kleinere Auseinandersetzungen, aber Nichts was am nächsten Tag nicht wieder vergessen wäre. In der Stadt würde ich, zu dieser Zeit, eine Abwechslung zwischen Lernen und Party machen, praktizieren, daheim aber rücken andere Aktivitäten in den Fokus. Ob es im Garten arbeiten, gemeinsam Filme schauen oder einfach nur Zeit miteinander zu verbringen ist. Das Lernen rückt bei der einen, wie bei der anderen Situation leider in den Hintergrund. Ich habe mir schon oft gedacht das mir meine Familie ziemlich auf den Zeiger geht und solange aufeinander zu kleben wäre eine Farce, aber im Grunde genieße ich es. Krise hin oder her, ich möchte die Zeit nicht missen.

Datum

11.05.2020

Zuordnung

Zusammenleben und Leben auf Distanz

Mitwirkender

Mama, Papa & Schwester

Räumlicher Geltungsbereich

Gmunden

Urheber

Lyrik06
24
männlich
4
Nein
Vollzeit
Stadt
BHS mit Matura
Student
Ja

Rechteinhaber

Ja

Sammlungen

This item was submitted on May 11, 2020 by [anonymous user] using the form “Meine Erinnerung” on the site “ComeBack - Das Corona-Archiv der Universität Graz”: https://corona-archiv.uni-graz.at/s/ComeBack

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